Unit dose Versorgung

Unit dose Versorgung

Seit 1998 versorgt der Bereich Unit-Dose verschiedene Krankenhäuser der Stiftung mit patientenindividuellen festen peroralen Arzneimitteln und leistet hiermit einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung der Patienten. Ziel ist die Steigerung der Arzneimittelsicherheit und ein kosteneffektiver Einsatz von Arzneimitteln.

Mithilfe einer Verordnungssoftware wird die Medikation des Patienten pharmazeutisch geprüft und an Kommissionier-Automaten weitergegeben und verarbeitet. Zuvor prüft ein Pharmazeut die Medikation des Patienten auf Kontraindikationen, Dosierfehler und Wechselwirkungen. Notwendige Änderungen werden mit dem Arzt besprochen und im Anschluss umgesetzt.

Maschinell wird für jeden Patienten die Medikation in kleine Tüten verpackt. Dabei werden der Name des Patienten, die Station und Zimmernummer, die Bezeichnung des Medikamentes, der Einnahmetag und die -uhrzeit auf jedes Tütchen aufgedruckt. Es besteht die Möglichkeit zusätzliche Hinweise zur Einnahme anzugeben.

Für jeden Patienten wird die Medikation für alle Einnahmezeitpunkte 24 Stunden im Voraus gepackt, mit einem optischen Kontrollgerät überprüft und elektronisch dokumentiert und an die Stationen ausgeliefert.

Die Medikamente werden täglich bereitgestellt, damit Änderungen der zeitlich an die Abfüllzeiten angepassten Visite und neu aufgenommene Patienten berücksichtigt werden können. Das Unit-Dose Verfahren stellt sicher, dass der Patient das richtige Arzneimittel in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt erhält, die Medikation von einem Apotheker auf unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen geprüft und sicher und hygienisch verpackt wird.

Aktuell werden ca. 650 Betten auf 22 Stationen unterschiedlicher Fachbereiche versorgt.

Fax Server Entlassmedikation (+49 5971 42-31407)